Youth Panel: Was ist Europäische Identität?

BERLIN. Die Veranstaltung am Nachmittag begann mit einer lebendigen Jugendrunde, deren Vertreter ganz unterschiedliche Meinungen zum Thema Europa vortrugen.

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Juan Ignacio Fernández Torres, Direktor von Advocacy for Youth Alliance Europe, die Teil der World Youth Alliance ist, stellte die Suche der Jugendlichen nach einer sinnvollen Zukunft in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Die World Youth Alliance mit ihren 500.000 Mitgliedern weltweit versucht, darauf Antworten zu geben.
Nicole Kaim, ehemalige Vorsitzende des International Network for European Studies (INES) machte klar, dass es heutzutage kaum einen Bereich des öffentlichen Lebens mehr gibt, der nicht durch EU Verordnungen oder Regulationen beeinflusst ist. „Wir leben in einem gemeinsamen Haus mit Namen Europa. Die Frage ist nur, wie können wir uns hier alle zuhause fühlen?“ Eine europäische Identität sollte zum Ziel haben, dass sich Menschen zur gleichen Familie zugehörig fühlen. Erfolgreiche Integration ist die größte Herausforderung für das Europa der Zukunft.
Falk Röder, ein Friedensaktivist und Gründungsmitglied der Organisation Global Chance Factory, setzte sich für die Überwindung nationaler und regionaler Identitäten ein. Als Weltbürger habe man eben eine globale Identität, welche ein nationale, aber euch eine europäische Identität überflüssig mache. Anstatt nach einer europäischen Identität zu suchen, sollte man nach einer globalen Vision streben, welche nationale und regionale Grenzen überwindet.
Dominic Zöhrer, Mitglied des UPF Europe Youth Committee und Student der vergleichenden Religionswissenschaften, erklärte Athen zur philosophischen Wurzel Europas, während Jerusalem die geistig-religiöse Wurzel verkörpere. Nach seiner Erkenntnis hat die Wertekrise, die mit einer Infragestellung der geistig-religiösen Wurzel verbunden ist, größere Implikationen für die Zukunft Europas als wirtschaftliche und finanzielle Herausforderungen. „Ich glaube, dass die grundlegenden Werte und Visionen den Charakter und das Verhalten einer ganzen Bevölkerung entscheidend prägen. Wenn wir also die jetzigen Krisen lösen und eine nachhaltige Entwicklung garantieren wollen, müssen wir zunächst die geistig-moralische Krise verstehen und lösen.“
Für einen Umfassenden Report siehe http://upf-germany.org/

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